Herz

Rechter Vorhof: V. cava sup. + inf. + Herzvenen münden ein.
Trikuspidalklappe: trennt rechten Vorhof von rechter Kammer, Typ Segelklappe
Rechte Kammer: dünnere Muskelwand als links, Truncus pulmonalis entspringt
Pulmonalklappe: trennt rechte Kammer vom Truncus pulmonalis, Typ Taschenklappe
Linker Vorhof: Vv. pulmonales münden ein
Mitralklappe: trennt linken Vorhof von linker Kammer, Typ Segelklappe
Linke Kammer: dicke Muskelwand
Aortenklappe: trennt linke Kammer von Aorta ascendens, Typ Taschenklappe

Endokard: einschichtige endotheliale Auskleidung der Hohlräume des Herzens
Myokard: Arbeitsmuskulatur des Herzens aus quergestreifter Herzmuskulatur
Epikard: nivelliert Furchen + umschließt Blutgefäße mit dem subepikardialen Fettgewebe, so daß eine glatte Oberfläche entsteht.
Perikard:

Erregungsleitungssystem des Herzen

Autonomie des Herzens = Selbständiges Reizleitungssystem
Die variable Anpassung des Herzens an die Anforderungen geschieht durch das vegetative Nervensystem.
Das vegetativer Nervensystem teilt sich auf in
   1) Sympathikus
   2) Parasympathikus.
Der Sympathikus beschleunigt das Herz und regt es zur Mehrarbeit an, während der Parasympathikus die Herz-Kreislaufleistung herabsetzt.

In der Wand des rechten Vorhofs befindet sich der Sinusknoten.
Er besteht hauptsächlich aus Herzmuskulatur, ist aber spezialisiert und erregt das Herz 70 Mal pro Minute.
Die Signale des Sinusknoten breiten sich über den Atrioventrikularknoten, der sich am Septum befindet, aus.
Von dort aus erfoglt die Signalweiterleitung über das Hissche Bündel, das sich bis zur Herzspitze zieht und sich in kleine Fasern aufteilt und nach oben zurückkehrt => Purkinje-Fäden. Die Bündel bestehen aus Herzmuskulatur mit viel Glykogen, nicht aus Nervenzellen!

© 08/97 Katrin Gebauer:gebauer@uni-duesseldorf.de