| Der erste Kontakt mit der Zahnmedizin stellt meist der
Propädeutikkurs dar. Propädeutik kommt aus dem Griechischen und heißt Vorunterweisung.
Gemeint ist damit das Kennenlernen verschiedener Werkstoffe und deren Verarbeitung. So
werden zur Freude aller Aufwachs-, Lötübungen, Abform- und Ausgußorgien, Modellier- und
Schnitzaufgaben sowie Biegeübungen zu absolvieren sein. In den Phantomkursen werden die zahntechnischen Aufgaben dann schon realitischer. Am Phantom, also an Übungsgebissen und Köpfen sind Zähne zu beschleifen und Kronen, Brücken, Stiftaufbauten und (Teil-) Prothesen herzustellen. Für viele sind diese Arbeitsschritte völlig neu und erfordern Übung und sehr viel Geduld. Daher nicht verzweifeln, es haben schon Generationen vor Euch gemeistert. Sicherlich hilft es auch vor den Kursen oder in der Vorlesungsfreien Zeit in einem Zahntechnischem Labor zu üben und sich Tipps und Tricks von erfahrenen Zahntechnikern zeigen zu lassen. Kursbegleitend finden Seminare zu den Kursaufgaben und Grundlagen der Zahnersatzkunde statt, ebenso wie Vorlesungen in Werkstoffkunde. |
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